Die Schützenfahne...

...der Alten Schützengesellschaft Nieheim wurde auf Agatha am 10. Februar 1952 vom damaligen Pfarrer August Wolf geweiht. Angefertigt wurde sie von den Schwestern von hl. Kreuz in Herstelle. Dargestellt, als Schutzpatron der Stadt und Kirche ist der hl. Nikolaus. Auf der Rückseite ist das Wappen der Stadt Nieheim mit den Jahreszahlen 1280 – 1952. Die Jahreszahl 1280 beruht auf der Erweiterung der Stadtrechte durch den damaligen Landesherren Bischof Otto von Rietberg(1277 – 1307), worin der Stadt Nieheim Festungsrechte und Aufstellung einer Bürgerwehr nebst Münzrecht erlaubt wurde. 

Im Jahre 2001, nach knapp 50 Jahren, war eine Reparatur der Fahne dringend erforderlich geworden. Den Schwestern der Paramentenwerkstätte im Missionshaus Neuenbeken gilt Dank für die hervorragende Arbeit. Bereits beim Patronatsfest am 6.Dezember 2011 konnte Fähnrich Franz Rieks die von Grund auf überholte Fahne wieder in Besitz nehmen.










Alte Fahne von 1816      

Eine Schützenfahne der Schützengesellschaft wurde 1816 vom Kaufmann Nathan Ransohoff für 57 Reichthaler und 29 Silbergroschen geliefert. Sie hat eine Kuriosität. Neben dem Bild des hl. Nikolaus ist auf der Rückseite das Bild Mariens mit zwei knienden Patres dargestellt. Unten am Bildrand ist ein Hund mit brennender Fackel im Maul zu erkennen. Dieser Hund mit brennender Fackel ist das Symbol der Dominikaner. Es ist bisher nicht nachzuvollziehen worin der Zusammenhang zwischen den Dominikanern und der Alten Schützengesellschaft bestanden hat.